Geschäftsstellenleiter zieht Schwanz ein !

Wir luden besagten AMS Geschäftsstellenleiter und SPÖ Bundesrat Günther Kaltenbacher, als kompetente Ansprechperson zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in einer Judenburger Schule. Weitere Teilnehmer waren ein regionales WKO Mitglied, als Moderatorin eine Mitarbeiterin eines Radiosenders, sowie eines unserer Mitglieder.

Thema: „Zukunft der Arbeit“

Ablauf: 1/3 Podiumsdiskussion der obigen Teilnehmer.

2/3 Antworten dieser, auf spezifische Fragen des Publikums.

 

Anfangs war der AMS Geschäftsstellenleiter Herr Kaltenbacher der Idee einer Podiumsdiskussion zugetan und sagte prompt zu. Es wurden von den verschiedenen Teilnehmern die Termine abgestimmt, der 25.02.2010 als endgültiger Termin fixiert und unsererseits den Teilnehmern schriftl. bestätigt.

Doch kurz nach dieser Bestätigung sagte Herr Kaltenbacher wie folgt ab:
 

aus terminlichen gründen sowie inhaltlichen positionen die sie auf ihrer internet plattform vertreten, muß ich die Teilnahme an ihrer veranstaltung absagen.

Nach einer Woche gelang es uns Herrn Kaltenbacher tel. zu kontaktieren. Bei diesem Gespräch berief er sich auf die Absage des WKO Teilnehmers welcher aber bei uns nicht absagte und wir mit Bedauern das nicht Zustandekommen der Podiumsdiskussion mitteilen mussten. Weiter nannte Herr Kaltenbacher die Anwesenheit eventueller Mitglieder verschiedener AL-Organisationen im Publikum, dem er sich anscheinend ebenfalls nicht zur Diskussion stellen wollte. Und wie man raushörte, hatte er vor allem von der Anwesenheit des Arbeitslosenvereines WARAP bzw. dessen Obmannes Angst.

Obwohl wir bei diesem Telefonat seine Reaktion wörtlich; „als feiges Schwanz einziehen“ titulierten, motivierte dies nicht sein Ehrgefühl!

Wie zu sehnen, sind AMS Geschäftsstellenleiter zwar stark:

wehrlose Arbeitslose mit Bezugsperren zu züchtigen. Sie oft gegen Ihren Willen mit SÖB Einsätzen zu beglücken oder aus welchen Gründen auch immer, in Billigjobs zu vermitteln. In Jobs, dessen Verdienst oftmals nachweislich nicht zur Deckung der Lebenshaltungskosten ausreicht. Wenn es aber darum geht darüber öffentlich Rede und Antwort zu stehen, zieht ein sicherlich gutbezahlter AMS Geschäftsstellenleiter, welcher noch zusätzlich Gehalt und Spesenersatz eines Bundesrates einstreift, lieber den Schwanz ein.

Erwähnenswert sei vielleicht noch:

die Einladung der AK Steiermark zur Teilnahme, wurde von dieser abgelehnt.

Eine darauffolgende Anfrage zur Unterstützung dieser Veranstaltung wurde wie folgt beantwortet:

 

auf Ihr Mail vom 3. 2. 2010 müssen wir Ihnen mitteilen,
dass die steirische Arbeiterkammer für Ihre Veranstaltung
keine finanzielle Unterstützung gewährt.
Mit freundlichen Grüßen

Direktor Dr. Wolfgang Bartosch

 

Vielleicht sollte sich Herr Direktor Bartosch, aber auch der steirische AK Präsident einmal darüber klar sein, dass weder die AK noch das AMS in der Lage sind, Wege zum Thema: „Zukunft der Arbeit“ aufzuzeigen. Und die beiden Herren sollten vielleicht auch darüber

nachdenken, von wem der 0,5% AK Pflichtanteil, von dem bestimmt auch deren Gehalt bezahlt wird, kommt.

 

Arbeitslosenmafia

Februar 2010