Aktuelle Meldungen der Betroffenen
Arbeitsmarktservice bestätigt, Krankendaten zu speichern
[Das Arbeitsmarktservice Östereich - AMS) erhebt medizinisch sensible Daten von Arbeitslosen und gibt die Diagnosen weiter. Mediziner und Datenschützer sind entsetzt. In Österreich wird der Trend weiterverfolgt, der sich die letzten Jahre schon abzuzeichnen begann. Der gläserne Mensch. Auffalllend, eher speziell bei den sozial Schwächeren.
Wie gesund müssen Arbeitslose sein?
Auf Anfrage des KURIER bestätigt das AMS, medizinische Daten von Arbeitslosen zu erheben und zu speichern. "Bei arbeitslosen Personen mit gröberen Problemen – dazu gehören etwa Drogen, psychische oder psychiatrische Probleme oder ein Alkohol-Entzug – werden die Daten bei uns gespeichert und im Bedarfsfall auch weitergegeben", erklärt Beate Sprenger, Sprecherin des AMS. Dies sei dann nötig, wenn die Person in ein spezielles Betreuungsprogramm kommt. "Betroffene Beratungseinrichtungen erhalten für den Betreuungszyklus von uns die Daten."



